1Er sprach zu mir: Betrachte, Henoch, diese himmlischen Tafeln! Lies, was darauf geschrieben steht, und merke alles einzelne!
2Da betrachtete ich die himmlischen Tafeln, das, was darauf geschrieben stand, merkte mir alles und las das Buch über alle Werke der Menschen und aller Fleischeskinder, die auf Erden bis zum letzten Geschlechte sein werden.
3Sogleich pries ich den großen Herrn, den ewigen König der Herrlichkeit, dafür, daß er alle Werke der Welt gemacht. Ich rühmte auch den Herrn wegen seiner Langmut und pries ihn wegen der Menschenkinder.
4Danach sprach ich: Selig ist der Mann, der gerecht und gut stirbt und über den kein Buch der Ungerechtigkeit geschrieben ist und gegen den kein Gerichtstag angesetzt wird.
5Da holten mich jene sieben Heiligen und setzten mich auf Erden vor meiner Haustüre nieder, mit den Worten: Verkünde alles deinem Sohne Metusala und zeig all deinen Kindern, daß vor dem Herrn kein Fleisch gerecht ist; denn Er ist ihr Schöpfer!
6Wir lassen dich noch ein Jahr bei deinen Kindern, bis du deine letzten Befehle gegeben hast; diese mußt du deine Kinder lehren, sie ihnen aufschreiben und all deinen Kindern bezeugen; im zweiten Jahr nimmt man dich aus ihrer Mitte fort.
7Dein Herz sei stark! Denn die Guten verkünden dann Gerechtigkeit den Guten; der Gerechte freut sich mit dem Gerechten, und sie beglückwünschen einander.
8Die Sünder aber stehen mit den Sündern und die Abtrünnigen versinken mit den Abtrünnigen.
9Die Gerechtigkeit üben, sterben dann wegen der Werke der Menschen und werden wegen der Gottlosen Taten hinweggenommen.
10In jenen Tagen beendeten sie ihre Reden mit mir und ich kam zu meinem Volk und pries den Herrn der Welt.